Vorsicht, giftig!


Die Sonne strahlt, der Sommer kommt und auch unsere flauschigen Vierbeiner wollen endlich im Garten tollen. Doch Vorsicht: Denn im Garten besteht ein Gefahrenpotenzial für Dein Tier. Giftige Gartenpflanzen können sich in Beeten oder an der Terrasse festgesetzt haben. Wie Du die Gefahr erkennen und beheben kannst, erklären wir hier.

Bitterlupine
Die Samen und Blätter der Bitterlupine (meist blau-lila, blau, rosa oder weiß) sind für Deinen Hund nicht bekömmlich. Frisst Dein Tier die Pflanze, kann es zu Durchfall, Erbrechen, Magenschmerzen, Muskelkrämpfen, Lähmungserscheinungen bis hin zu Herzrasen und Schnellatmigkeit kommen.

Roter Fingerhut
Gefahr, auch in getrockneter Form! Die herabhängenden, glockenförmigen Blüten sind zwar ein wahres Schmuckstück im Garten, allerdings kann es für dein Tier bis zum Kreislaufzusammenbruch führen. Frisst Dein Tier diese Pflanze, sind zudem Erbrechen, Magenschmerzen, Durchfall, Herzrasen und Schwäche Anzeichen für eine Vergiftung.

Kirschlorbeer
ist in vielen Gärten ein beliebter Sichtschutz. Bis zu vier Meter kann die heckenpflanze erreichen, allerdings sind seine Blätter sowie Samen für Deinen Hund giftig. Zu den Vergiftungssymptomen gehören Magenkrämpfe, Durchfall und Atemnot.

Hyazinthen
Richtig hübsch anzusehen, für Deinen Hund allerdings schlimmstenfalls schädlich! Die Blume duftet gut, macht sich prima als Deko und kann in unterschiedlichen Farben den Garten zu einem Hingucker werden lassen. Wasser und Pflanze können für Deinen Hund giftig sein, deswegen sollten Vasen oder andere Gefäße mit Blumenwasser nicht in die Nähe deines Tieres kommen. Hat Dein Hund dennoch getrunken, kann es zu Magenkrämpfen, Durchfall, Erbrechen und Schluckbeschwerden kommen. Wird die Pflanze gefressen, sind vermehrtes Harnlassen, Abgeschlagenheit oder Herzrhythmusstörungen ein mögliches Anzeichen für eine Vergiftung.

Osterglocken
Die gelbe Narzisse ist eine Zwiebelpflanze, die bis zu 50 cm hoch werden kann. Ihre Blüten sind gelb und trichterförmig. In Gärten sind sie weit verbreitet, da sie optisch, gerade zur Osterzeit einiges her machen. Selbst das Blumenwasser ist giftig für deinen Vierbeiner – deswegen sollten die Gefäße immer außer Reichweite deines Tieres stehen. Neben zu kolikartigen Magenschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Hautreizungen und Brennen im Maul kann es zu Koordinationsschwierigkeiten, herzrasen und Antriebslosigkeit kommen.

Schneeglöckchen
Mit einer Maximal-Höhe von 35 cm und ihren herabhängenden, weißen Blüten sind Schneeglöckchen eigentlich kaum zu übersehen. Sowohl die Zwiebel als auch der Rest der Pflanze ist für Deinen Hund giftig. Hierbei kann es nach dem Fressen zu kolikartigen Magenschmerzen, Durchfall und schlimmsten Falls zu Herzrasen, Unruhe oder Koordinationsschwierigkeiten kommen. 

GRUNDSÄTZLICH GILT: Hat Dein Hund eine der giftigen Pflanzen gefressen und Symptome treten auf, muss das Tier sofort zum Tierarzt. Nur der Fachmann kann in diesem Fall entscheiden, wie genau weiter verfahren wird. Bestenfalls nehmen Sie einen Teil der Pflanze mit, sodass der Arzt direkt sehen kann, um was es sich handelt.

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